Was benötigt man für den Anfang

Hat man schon mehrere Stunden mit dem Üben am Simulator verbracht oder konnte schon einige Flugstunden mit Lehrer-Unterstützung fliegen, stellt sich irgendwann die Frage: "mit welchem Flugzeug und mit welcher Fernsteuerung fange ich nun an? Und was kostet das Ganze mich bzw. meine Eltern?"

FSC FunCub

Der Einstieg in den Modellbau muss aber nicht unbedingt teuer sein:

  1. Anfängerflugzeug, Baukasten / RR-Modell eines Easygleiter oder Funcup von Multiplex ca. 80€ bis 90€
  2. Antriebs- und Steuerungskomponenten, für das Modell wie z.B. Servos, Motorregler hier gibt es viele mögliche Kombinationen i.d.R sollte man mit ca. 150€ bis 200€ rechnen.
  3. Fernsteuerung hier sollte man etwas mehr Geld anlegen und auf ein Markenprodukt zurückgreifen. Die Anlage sollte mindestens 4 Kanäle haben. Im Idealfall kauft man hier gleich eine Anlage mit 6-9 Kanälen.
  4. Ladegerät, günstige und für die weitere Modellbauer-Kariere brauchbare Ladegeräte können mehrere Akku-Typen laden und auch entladen. Wichtig: Lipo-Modus mit Balancer-Möglichkeit.
  5. Akkus, 2 oder 3 Akkus für das Flugmodelle sollten es schon sein, ansonsten verbringt man mehr Zeit mit dem Laden der Akkus auf dem Flugplatz als mit dem Fliegen.

Wo am besten fliegen lernen

Natürlich auf einem zugelassenen Modelflugplatz (mit der Unterstützung eines erfahrenen Modellpiloten).

Auf einem Modellflugplatz gelten natürlich einige Regeln die der allgemeinen Sicherheit dienen. Vom „wilden fliegen“ auf einer Wiese sollte man als Anfänger unbedingt absehen, da ein außer Kontrolle geratenes Modell nicht unbedingt sofort abstürzen muss, sondern erst einmal einige 100m weiterfliegt um dann erst, unkontrolliert irgendwo dem Pfad der Schwerkraft zu folgen.

Wie lernt man das Fliegen?

Wie bei allem, so muss auch beim Modellfliegen zuerst etwas Theorie gelernt werden. Aber das erfolgt eigentlich wie von selbst und passiert oft so nebenbei beim fachsimpeln auf dem Flugplatz:

  1. was ist eine Tragfläche? Was hat die für ein Profil?
  2. wo sitzt der Schwerpunkt und was macht der?
  3. Brauche ich eine EWD? und was ist die Überhaupt?

Viele der Fragen sind bei einem Anfängerbaukasten aber erst einmal unerheblich, denn diese Fragen wurden von den Konstrukteuren der Modelle schon beantwortet, sodass wir uns gleich auf das Fliegen des Modells stürzen können.

Und da brauchen wir für den Anfang nur zu wissen, dass es folgende Funktionen gibt:

  1. Motordrossel, Regelt die Drehzahl bzw. Leistung des Motors
  2. Höhenruder, Mit dem Höhenruder wird das Modell nach oben oder unten gesteuert
  3. Seitenruder, Hier geht`s dann nach links oder rechts
  4. Querruder, In Verbindung mit dem Höhenruder kann man damit schöne Kurven nach links und nach recht fliegen, oder einfach nur um die Längsachse rollen.

So das waren jetzt die Steuerfunktionen. Beim Steuern immer darauf achten, kleine Steuerbewegungen machen und die Reaktion des Modells beachten. Mit wildem Rühren an den Küppeln können nur die harten 3D-Heli-Piloten was anfangen und die haben lange geübt, bis das so klappt wie es einfach aussieht.

Wichtiger Punkt: Die Modellflieger-Versicherung

Die Erfahrung hat gezeigt, nicht jede Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die durch Modellflugzeuge entstehen können, auch ab. Deshalb am Besten eine darauf spezialisierte Versicherung bei einem der Modellflug-Dachverbände abschließen. Beim Lehrer-Schüler-Fliegen ist der Schüler i.d.R. über die Versicherung des Lehrers versichert.

 

 

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 April  09.00 bis 19.00 Uhr
 Mai bis August  09.00 bis 20.00 Uhr
 September bis Oktober  09.00 bis 19.00 Uhr

an Sonn- u. Feiertagen ist generell von
12.3o - 14.oo Uhr Mittagspause

Flugzeuge und Hubschrauber mit leisem Elektroantrieb bzw. Segler können auch während der Mittagszeit geflogen werden.

Eine gültige "Haftplichtversicherung für Flugmodelle" ist für den Flugbetrieb zwingend notwendig und auf verlangen des Flugleiters vorzuzeigen.

kleine FSC Tip`s

Lipos`s und Kälte

Akkus und Kälte, sind zwei Punkte im Modellbau die sich eigentlich nicht so richtig vertragen. Gerade LIPO-Akkus sind in der Kälte recht schwer davon zu überzeugen, ihre Arbeit zu verrichten. Da kann es passieren, dass ein Akku der im Sommer bei normaler Betriebstemperatur einwandfrei seinen Dienst versieht, bei Einsatz unter Frostbedingungen innerhalb kürzester Zeit scheinbar keine Leistung mehr besitzt. Wird trotzdem versucht, weiterhin Energie aus dem Akku zu entnehmen, ist dieser innerhalb kürzester Zeit defekt. Um dem vorzubeugen, kann man die Akkus in einem LIPO-Heizkoffer oder einem LIPO-Heizsack vor Benutzung gut durch wärmen. Dabei sollten die Akkus auf ca. 30-35°C vorgeheizt werden. Somit sind dann die Akkus in der Lage die nächsten 4-5 Minuten Ihre Energie abgeben zu können. Man sollte aber nicht vergessen, dass trotz dem Vorheizen, die Akkus bei Kälte weniger Kapazität abgeben können. Also lieber ein paar Sekunden weniger Motorlaufzeit ausnutzen und den Akku früher abschalten um die Lebenszeit des Akkus zu verlängern.

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